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FABLab Graz

Neben den knapp 20 klassischen Coworking Spaces die es mittlerweile in ganz Graz gibt, hat auch die Hardware-Szene in diesem Jahr Zuwachs bekommen: Seit Anfang Oktober kann das FABLab an der TU Graz sowohl von Studierenden, als auch von Außenstehenden genutzt werden. Donnerstags sogar kostenlos. Bei unserem Besuch vor ein paar Wochen haben wir uns selbst ein Bild von dem Hardware Labor gemacht und mit Matthias, dem FABLab Manager, gesprochen.

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Was ist das FABLab Graz? 

Das FABLab ist ein „Rapid Prototyping Labor“ und damit ein klassischer Maker Space, in dem (Produkt-) Ideen schnell und kostengünstig realisiert werden können. Als Hightech Werkstätte, bietet das FABLab alles was das Bastlerherz begehrt: Vom Lasercutter, über einen 3D-Drucker bis hin zur CNC-Fräse. Weitere Infos zum Equipment des FABLab findet ihr unter fablab.tugraz.at.

Wofür steht der Name FABLab?

Der Begriff FABLab (fabrication laboratory) wurde am MIT entwickelt und bezeichnet ein mittlerweile weltweites Netzwerk an Labs, die Privatpersonen den Zugang zu industriellen Produktionsverfahren für Einzelstücke ermöglichen. Um offiziell als FABLab zu gelten, müssen bestimmte Kriterien – wie bspw. eine bestimmte technische Ausstattung – erfüllt werden.

Wer kann das FABLab nutzen?

Das FABLab Graz kann von jedermann genutzt werden. Jeweils donnerstags zwischen 14.00

und 18.00 Uhr sogar kostenlos und ohne Voranmeldung. An allen anderen Tagen ist eine Terminvereinbarung notwendig und eine kleine Nutzungspauschale fällig. Die verwendeten Materialien können entweder selbst mitgebracht oder direkt vor Ort bezogen werden.

Wer steckt hinter dem FABLab Graz?

Das FABLab Graz wurde in einer Kooperation aus dem IBL (Institut für Industriebetriebslehre) und dem PSM (Institut für Production Science and Management), unter der Leitung von Prof. Dr. Ramsauer, an der TU Graz initiiert. Die Idee für das FABLab wurde aus dem eigenen Bedarf an Equipment für die Prototypenentwicklung geboren: Im Rahmen des Product Innovation Project bekommen Studierende jedes Jahr die Möglichkeit, konkrete Innovations-Fragestellungen für Industrieunternehmen zu lösen. Die Prototypen hierfür wurden bislang in einer eigenen kleinen Werkstatt entwickelt, durch die Übersiedlung eines Instituts wurde dann genug Platz frei, um auch die Öffentlichkeit von dem technischen Equipment profitieren zu lassen.

Wo findet man das FABLab Graz?

Angesiedelt ist das FABLab am PSM an der TU Graz in der Inffeldgasse 11/I.

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