Startup-Interview mit: TeLLers

Im Rahmen unserer Eventreihe Startup Spritzer haben jeden Monat mehrere Startups die Möglichkeit, sich der Grazer Startup-Community zu präsentieren. Unter den wundervollen Startups wählen wir  jeden Monat eines aus, das sich der Community in Form eines Interviews näher vorstellen darf. Diesmal stellen wir euch TeLLers vor – ein Tool für ein anonymes Feedback im Gastrobereich.


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Welche Idee steckt hinter eurem Startup TeLLers?

Einfach, schnell und anonym Feedback abgeben zu können. Das ist unsere Idee. Vor allem in Restaurants ist dies normalerweise immer mit einer anstrengenden Konfrontation verbunden und es ist weder für den Gast noch für den Gastronomen sichergestellt, dass die Anregungen auch wirklich beim Betreiber ankommen. Da wir das Ganze über eine Website, die sich automatisch an die Devices (Smartphones, Tablets, etc.) anpasst, lösen, müssen die Gäste keine lästige App herunterladen, sondern können direkt über ihren Browser ihr Feedback abgeben. Der Gastronom wiederum erhält von uns digitale Auswertungen und Statistiken.

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Wie seid ihr auf die Idee für TeLLers gekommen?

Wir gehen alle gerne auswärts essen und haben im näheren Umfeld viele Leute, die auch in der Gastronomie arbeiten oder gearbeitet haben. Bei einem gemeinsamen Abend kam David dann die Idee der anonymen und ehrlichen Feedbackabgabe. Manche Restaurants/Lokale verwenden zwar Fragebögen in Papierform, diese sind aber oft mühsam für den Gast auszufüllen bzw. noch mühsamer zu digitalisieren und auszuwerten. Da die Menschen ja längst im Zeitalter der Smartphones angelangt sind, entstand die Idee der digitalen Feedbackbögen.

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Was waren bisher die größten Probleme, mit denen ihr seit eurer Gründung konfrontiert wurdet?

Wir sind noch nicht gegründet, das ist für den November 2016 geplant. Aber das bisher größte Problem war der enorme organisatorische Overhead, mit dem man am Anfang konfrontiert ist. Einerseits gibt es die wirtschaftlichen Aspekte, die beachtet werden müssen, andererseits muss man mit dem Entwickeln der Software vorankommen. Und selbst wenn man beides handelt, muss man auch an den Vertrieb denken, damit Geld hereinkommt.

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Was sind die nächsten Schritte für euch?

Wir sind im ersten Lokal, dem Immervoll am Lendplatz, am 15. September live gegangen und starten in den nächsten Wochen bei einem weiteren Testpartner. Danach gilt es natürlich, sich weiter intensiv um Test- bzw. Kooperationspartner zu bemühen.

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Welche Tipps habt ihr für andere Gründer?

Der wichtigste Punkt ist unserer Meinung nach das Teamgefüge. Im Team schafft man es leichter über nicht so gute Zeiten hinweg bzw. hat man auch immer einen zweiten Blickwinkel bei kritischen Punkten und Entscheidungen. Hier ist eine offene und ehrliche Kommunikation essentiell und führt am Ende zu einem durchdachteren und besseren Produkt. Und zu guter Letzt: Steht zu eurer Idee und holt euch dazu Feedback ein. Nur so könnt ihr sie auch weiterentwickeln.