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Wieso möchte ich gründen?

Gemeinsam mit Freunden in der Garage an der eigenen Erfindung basteln – so stellen sich viele die Entwicklung eines Startups vor. Doch wer eine eigene Firma gründen will, der muss sich auf eine spannende Reise mit vielen Hindernissen einstellen.

Selbst der Chef sein, ein Team beschäftigen und das alles mit einer Firma, hinter deren Produkten man voll und ganz steht. Vom Gründen träumen viele innovative Menschen. Den Reiz des Gründens macht vor allem die spannende Anfangsphase aus. In dieser Phase wird die Idee geformt und aus dem “Baby” entsteht langsam eine Firma. Manche träumen ihr ganzes Leben lang nur davon, ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Andere entwickeln eine regelrechte Sucht danach, Ideen zu entwickeln und Startups zu etablieren.

Der Erfolg ist einen Pitch entfernt

Egal ob praktischer Problemlöser oder innovative Software – (fast) jede Idee hat das Potenzial das ”nächste große Ding” zu werden. Mit der richtigen Unterstützung können auch Neugründer, ohne ein eigenes großes Netzwerk, die richtigen Business Angels und Investoren finden. Die Gründer müssen lernen, ihre Idee in einem Pitch erfolgreich zu verkaufen. Dieser zeitlich beschränkte Auftritt vor Investoren sorgt bei Neulingen oft für enorme Aufregung. Mit ein wenig Übung und Routine pitchen Neulinge aber bald wie die Routiniers und “ewigen Gründer”, bei denen ein Pitch schon längst zur Normalität gehört.

Probleme des Gründens

Ein wichtiger Punkt, den sich Gründer-Neulinge von den Routiniers abschauen können, ist die Organisation. Das richtige Team finden, die Idee schärfen und am Ende das Produkt realisieren – das sind die Herausforderungen, die auf jeden Gründer warten. „Wir empfehlen, früh den Kontakt zu potenziellen Kunden zu suchen“, meint smaXtec-Gründer Mario Fallast. So lässt sich die Zielgruppe besser einschätzen und es gibt sofort Feedback zum Produkt. Fallast und Robin Walluschnig haben 2009 SmaXtec gegründet. Die Firma ist ihr erstes und einziges Startup und hat das Tracking von Gesundheitsdaten bei Milchkühen revolutioniert.

Früh den Kontakt zu Kunden zu suchen, empfehlen auch die Gründer von feedbackr. “Sonst kann es passieren, dass man am Kunden vorbei entwickelt”, erklären Karin Pichler und Christian Haintz – CEOs des Grazer Erfolgsstartups. Mehr über feedbackr könnt ihr übrigens in ihrer Success Story lesen!

Natürlich ergeben sich in der Gründungsphase auch Probleme, mit denen keiner im Team rechnet. So hätten die smaXtec-Gründer gerne vorher gewusst, dass bei der Finanzierung alles etwas länger dauert und das Budget im Vorhinein exakt geplant werden muss. “Man muss lernen realistisch zu sein”, erklärt Mario. “Nur euphorisch planen, kann ein Startup in den Ruin treiben.”

Egal ob Neuling oder Routinier – der Reiz des Gründens ist immer vorhanden. Wer eine innovative Idee hat und wissen will, wie diese zu einem Startup wird, erfährt hier im IdeenTriebwerk-Blog mehr!